Freitag, 15. Dezember 2017

14. Dezember 2017

Verse zum Advent
von Theodor Fontane

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon 
Kommt der Winter hergeschritten, 
Und alsbald aus Schnees Mitten 
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah, 
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige, 
Und das Jahr geht auf die Neige, 
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn, 
Heute bist du uns noch fern, 
Aber Tannen, Engel, Fahnen 
Lassen uns den Tag schon ahnen, 
Und wir sehen schon den Stern.

Quelle: www.weihnachtsstadt.de


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